Warum äußere Umstände nicht schuld sind – und was wirklich darüber entscheidet, ob du deinen Traum lebst
Lass uns heute mal Klartext reden.
Du bist die einzige Person, die dafür verantwortlich ist, dass deine Träume erfüllt werden.
Ja, ich weiß. Klingt erst mal hart. Vielleicht sogar ein bisschen unangenehm.
Aber genau das ist der Unterschied zwischen den Menschen, die es „geschafft haben“ – was auch immer das für dich bedeutet – und denen, die immer noch darüber reden.
Die einen suchen Gründe.
Die anderen übernehmen Verantwortung.
Und das ist einzig und allein deine Entscheidung.
Die einen jammern – die anderen machen
Du kennst sie bestimmt.
Die, die sagen:
- „Ja, ich würde ja, aber …“
- „Amazon ist schuld.“
- Der Verlag hat …“
- „Der Markt ist schwierig.“
- „Die Bahn war schuld.“
- „Die Leser*innen verstehen mein Buch nicht.“
Und ganz ehrlich? Ich habe mich selbst all diese Sätze schon sagen hören.
Wirklich.
Aber wenn du ganz ehrlich bist, merkst du irgendwann:
Das Außen ist super bequem als Schuldiger.
Weil solange jemand anderes schuld ist, musst du nichts ändern.
Und dann gibt es die anderen.
Die, die sagen:
- „Okay. Was kann ich tun?“
- „Wie kann ich es besser machen?“
- „Was ist mein nächster bester Schritt?“
Und das ist eine Einstellung.
„Was machst du, wenn du den Spiegel-Bestseller nicht schaffst?“
Neulich fragte mich Janet:
„Was machst du eigentlich, wenn du den Spiegel-Bestseller nicht schaffst?“
Ich habe sie angeschaut und gesagt:
„Diese Option besteht nicht.“
Ich habe entschieden, dass ich alles dafür tun werde.
Ich habe die Rahmenbedingungen geschaffen:
- Farbschnitt.
- Geiles Cover.
- Ein Titel, bei dem die Leute schon sagen: Bäm.
- Ein Verlag, der die Druckkosten übernimmt, damit ich nicht wieder 30.000 Euro auf einmal stemmen muss.
Ich habe meine Ängste ernst genommen und gelöst.
Weil eine meiner größten Ängste war:
„Was, wenn ich wieder finanziell komplett ins Risiko gehe?“
Also habe ich mir einen Verlag geholt.
Verstehst du?
Ich war verantwortlich für meine Angst.
Und ich war verantwortlich für die Lösung.
Erfolg ist keine Frage des Talents – sondern der Entscheidung
Ganz logisch betrachtet:
Ein Spiegel-Bestseller entsteht, wenn viele Menschen ein Buch kaufen.
Punkt.
Das heißt, ich darf dafür sorgen, dass viele Menschen davon erfahren.
Es gibt unzählige Werbemaßnahmen. Ich kenne viele davon. Ich habe viele getestet. Und wenn eine nicht funktioniert, dann ändere ich Parameter oder nehme eine andere.
Und wenn du vom Schreiben leben willst, dann darfst du Werbung machen.
Je mehr du investierst – Zeit, Geld, Energie – desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es funktioniert. Vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen stimmen.
Und wenn sie nicht stimmen?
Dann liegt es an dir, sie anzupassen.
Hype entsteht nicht zufällig – du kreierst ihn
Warum wird ein mittelmäßiges Buch plötzlich gehypt?
Warum explodieren manche Produkte?
Weil jemand daran glaubt.
Weil jemand es liebt.
Weil jemand es so sehr feiert, dass andere neugierig werden.
Wenn du dein Buch liebst, wenn du es feierst, wenn du davon erzählst, weil es dich bewegt –
dann wird das anziehend sein.
Und damit meine ich nicht: „Kauf mein Buch, es ist das Beste der Welt.“
Erzähle, was dein Buch beim Schreiben mit dir gemacht hat:
„Ich habe beim Schreiben so gelacht.“
„Diese Szene hat mich selbst so berührt.“
„Dieses Kapitel hat mir Gänsehaut gemacht.“
Das ist eine ganz andere Haltung.
Menschen fühlen, ob du etwas wirklich liebst – oder ob du nur verkaufen willst.
Testleser, Team, Mitstreiter*innen – hol dir Leute ins Boot
Ich habe angefangen, mein Buch an Testleser zu schicken.
Und die sind ausgeflippt.
Sie haben sofort Dinge verändert in ihrem Leben.
Sie haben Ideen gebracht.
Sie haben Werbung gemacht.
Warum?
Weil sie gemerkt haben, wie sehr ich dieses Buch liebe.
Weil sie es auch geliebt haben.
Hol dir Menschen ins Boot.
Blogger*innen.
Vorableser*innen.
Coaching-Kolleg*innen.
Und wenn gerade niemand da ist, der an dein Buch glaubt?
Dann bist du es.
Dann ist es deine Aufgabe, so lange daran zu glauben, bis andere mit einsteigen.
„Ich habe ja noch nicht den Link …“
Lass mich dir etwas erzählen.
Ich habe mich selbst ausgebremst, weil eine Vorbestellaktion noch nicht komplett stand. Der Link fehlte. Die Details fehlten.
Also habe ich gewartet.
Und dann habe ich gemerkt:
Ja, es war logisch begründet.
Aber es war trotzdem ein Ausbremsen.
Und ganz oft, wenn Dinge im Außen nicht vorangehen, steckt im Innen noch eine Angst.
Bei mir war es:
„Ist das Buch wirklich gut genug?“
Erst als ich es rausgeschickt habe und gesehen habe, wie es ankommt, wurde es leichter.
Also frag dich:
Was dürfte noch passieren, damit es dir leichter fällt?
Was brauchst du, um ins Vertrauen zu kommen?
Werde die Person, die das schafft
Das ist der Kern. Werde die Person, die:
- nicht beim ersten Gegenwind aufgibt,
- nicht Amazon die Schuld gibt,
- nicht dem Verlag die Schuld gibt,
- nicht dem Markt die Schuld gibt.
Werde die Person, die sagt:
„Okay. Was kann ich jetzt tun?“
Wenn deine Verkäufe schlecht sind?
Dann machst du sie gut.
Wie?
Frag nach Feedback.
Hol dir Profis.
Lass dein Cover prüfen.
Lass deinen Klappentext checken.
Teste Werbung.
Optimiere.
Das ist deine Aufgabe.
(Übrigens haben Janet und ich einen großartigen Buchmarketing Kurs.)
Deine Energie entscheidet mit
Eine Freundin von mir wollte sich selbstständig machen, um vom Schreiben zu leben.
Ihr Mann war skeptisch.
Als ich sie fragte, wie sie es ihm präsentiert hat, sagte sie:
„Mit viel Zweifel.“
Also haben wir an ihrem Glauben gearbeitet.
Sie ging zurück zu ihm – voller Überzeugung.
Und plötzlich war er all in.
Das Einzige, was sich geändert hatte, war ihr Glaube.
Das Außen reagiert auf dein Innen.
Hör auf, dem Außen die Schuld zu geben
Wenn du merkst, dass du gerade ständig sagst:
- „Amazon ist schuld.“
- „Der Markt ist schwierig.“
- „Andere klauen meine Ideen.“
- „Die Konkurrenz ist unfair.“
Dann stopp kurz.
Hol dir deine Verantwortung zurück.
Du kannst nicht alles kontrollieren.
Aber du kannst immer entscheiden, wie du reagierst.
Und genau das ist der Unterschied.
Schau zurück – und dann geh weiter
Wo standest du vor einem Jahr?
Was war damals unmöglich?
Was ist heute normal?
Vielleicht hast du damals noch nicht einmal veröffentlicht.
Vielleicht hattest du null Vorbestellungen.
Vielleicht hast du dich nicht mal getraut, Werbung zu buchen.
Und heute?
Du bist weiter.
Das passiert nicht zufällig.
Das passiert, weil du Entscheidungen getroffen hast.
Und genauso ist es jetzt wieder deine Entscheidung.
Machst du weiter?
Oder suchst du Gründe?
Denn es gehört dazu, dass Dinge nicht sofort laufen.
Es gehört dazu, dass du dich ausgebremst fühlst.
Es gehört dazu, dass Zweifel auftauchen.
Doch am Ende bleibt eine einzige Frage:
Übernimmst du Verantwortung – oder nicht?
Und jetzt ganz ehrlich:
Wo schiebst du gerade noch die Schuld ins Außen, obwohl du eigentlich weißt, dass es deine
Entscheidung ist, weiterzugehen?
Denn du bist es wert, die Verantwortung für deinen Traum zu übernehmen und ihn
Wirklichkeit werden zu lassen.









