Eigenverantwortung übernehmen - von Jule zurück zu Sandy

Jule Pieper

Wie ich schon wieder in alte Muster gefallen bin und vergessen habe, Eigenverantwortung zu übernehmen.

Es ist mal wieder so weit. Ich bin in den Jule Modus verfallen.

Was das bedeutet?

Na ja, ich habe rumgejulet. Gemeckert, mich als Opfer der äußeren Umstände betrauert und dabei kurz mal eben vergessen, was ich bereits alles gelernt habe. Nämlich Eigenverantwortung zu übernehmen

Mit einem Mal war alles anders. Glühbirnen gingen in meiner Wohnung kaputt, eine Lampe kam von der Decke, die neue Druckerpatrone wollte nicht funktionieren, mein Foto-Handy für Instagram gab den Geist auf, das Wlan wurde noch schlechter, als es eh schon war und fiel dann sogar komplett aus.

Das ist alles sehr berufsschädigend. Denn was mache ich ohne Internet? Erst war es so schlecht, dass ich sogar ein Interview abbrechen musste. Und nun hatte ich es verschoben, bis mein Wlan-Verstärker da war, aber als der endlich kam, funktionierte auch der nicht.

Ich glaube ja an Zeichen und dachte, ich werde vielleicht sabotiert, vielleicht wurde ich verflucht, ja, das klingt blöd, aber ich glaube inzwischen an so vieles, warum nicht auch daran?

Ich verstärkte mein Unglück, in dem ich meinen Freunden davon erzählte und damit immer wieder laut aussprach, dass bei mir gar nichts funktionierte.

Und dann saß ich da und grübelte wehleidig darüber, wie mir das alles passieren konnte, warum das Leben so gemein zu mir war und mir plötzlich wieder lauter Steine in den Weg warf.

Eigenverantwortung übernehmen ist so wichtig

Als dann wieder etwas kaputt ging, dachte ich, dass kann doch nicht wahr sein und ich tat, was ich immer tue, wenn es mir nicht so gutgeht. Ich schrieb meine Sorgen in meine Morgenseiten, bat um Hilfe, weil ich verstehen wollte, was los war und dann meditierte ich. Die Antworten kamen prompt und ich hätte mir lautstark auf die Stirn klatschen können.

Ich erkannte, dass ich es schon wieder tat. Ich gab meine Verantwortung ab: „Also ich kann ja jetzt kein Interview führen …, ich kann eben keine Lesung aufnehmen, weil das Universum ist gemein zu mir. Also ich würde ja, aber das Universum will es halt nicht.“ Bullshit. Ich gab damit dieser kleinen Druckerpatrone mehr Macht über mein Leben, als mir selbst, weil die ja ein Zeichen war, dass bei mir eben gerade alles den Bach runtergeht.

Das akzeptiere ich aber nicht mehr! Mir wurde während der Meditation klar, dass ich schon wieder wochenlang ohne Pause gearbeitet hatte. Dabei weiß ich es doch eigentlich besser. Ich beschloss also, den Laptop am Wochenende weitestgehend auszulassen und mich um mich selbst zu kümmern.

Außerdem entschied ich, die Zeichen umzudeuten. Jedes Mal, wenn wieder so etwas Blödes passierte, dachte ich, oh, das Universum fordert mich auf, mich mal wieder zu entspannen. Nach dem Wochenende hatte ich mich dann an all die anderen Dinge erinnert, die ich bereits gelernt hatte. Nämlich, dass ich nicht alle Hindernisse auf einmal aus dem Weg räumen muss, sondern mich lediglich um einen kleinen Teil davon kümmern sollte. Und wenn ich mich um eins von diesen Problemen kümmerte, brauchte ich eben ausreichend Zeit dafür.

Wenn ich das alles so nebenbei mache, huschi huschi, schnellschnell, dann bin ich ja schon in der Ausgangssituation gestresst, mache Fehler, weil ich vielleicht etwas übersehe und meine Einstellung schon wie folgt ist: Bei mir geht Technik doch eh nie. Diese Einstellung trage ich nämlich seit ich jugendlich bin mit mir rum, weil es wirklich so war. Jeder bestellte ein neues Computerspiel und es ging, bei mir nicht. Usw. Aber inzwischen weiß ich, dass ich mich nur auf diese Beispiele konzentriert habe. Allein dadurch, dass ich mir diesen Satz immer sage, suche ich nach genau diesen Bestätigungen.

Ich habe also beschlossen, jeden Tag ein Problem anzugehen, dass ich nun nicht mehr so nennen würde, sondern Herausforderung. Und ich werde mir Zeit dafür nehmen.

Glaubt mir, für mich ist alles, was mit Druckern zu tun hat, eine große Nervensache gewesen, weil da wirklich nie etwas funktioniert hat und auch all meine Freunde schon das Weite suchen, wenn ich das Wort „Drucker“ nur ausspreche.

Ich schaffe alles, was ich will

Doch ich habe mir gestern gesagt, „Ich schaffe alles, was ich will“, der Satz hängt schließlich nicht umsonst über meinem Schreibtisch. „Ich lasse mich nicht aufhalten.“ „Ich nehme mein Leben wieder selbst in die Hand.“ Ich trug mir einen festen Slot ein in meinem Kalender, in dem ich mich um solche Dinge kümmern wollte und ließ mir diesmal Zeit. Bevor ich ansetzte atmete ich ruhig ein und aus und stellte mir vor, wie ich glücklich war, weil es klappte und dann …

klappte es. Kein Mensch kann sich glaube ich vorstellen, wiesehr ich mich als Siegerin gefühlt habe. Und ich weiß, wie doof das klingt, aber dadurch habe ich einen kleinen Beweis dafür gesammelt, dass ich mich nicht aufhalten lasse und alles schaffe, was ich will.

Am Abend bekam ich noch eine neue Idee. Ich schreibe ja eh jeden Tag in mein Tagebuch und da habe ich jetzt eine Seite angeschafft, auf der Herausforderungen stehen. Dort werde ich all diese Sachen auflisten und dann am Ende der Woche sehen, welche ich alle behoben habe, damit ich die Beweise dafür sammeln kann, was alles klappt. Ich führe zwar auch ein Erfolgsjournal, aber das ist noch mal speziell für meine Einstellung, die sich bis gestern wieder in meinem Kopf breit gemacht hatte.

Ich selbst habe die Macht über mein Leben, ich übernehme jetzt die Verantwortung

Manchmal frage ich mich, wieso ich immer mal wieder in den Jule-Modus falle, ohne es zu merken? Eine Antwort wäre vielleicht, dass ich zu viel gearbeitet habe, weshalb ich mich in einem Mangelzustand befand. Denn eines ist mir klar geworden die letzten Jahre. Ich beschwere mich nur, wenn ich mit irgendwas im Minus bin. Zum Beispiel mit meinen Energien. Mir war zwar aufgefallen, dass ich in letzter Zeit nur noch müde war, aber einen Gang runter zu fahren, wäre mir nicht in den Sinn gekommen.

Ich könnte jetzt denken, ich schaff das nie, immer wieder mache ich Rückschritte. Oder ich denke, wie cool, diesmal habe ich doch ziemlich schnell verstanden, was gerade schiefläuft und als ich mich dann um meine Pausen gekümmert habe, klappte alles gleich viel besser. Und Müdigkeit ist auch plötzlich kein Thema mehr. Allerdings habe ich mir auch ein Energie-Spray in meiner Auszeit gekauft :D Ja, ja, die kleinen Freuden des Alltags.

Wie geht’s dir?

Bist du auch wieder im Jule-Modus angekommen oder übernimmst du Verantwortung für dein Leben? Denn vergiss nicht, wir selbst haben es in der Hand. Und wir haben es verdient, glücklich zu sein.

Ich wünsche dir einen klaren Fokus

Deine Jule/Sandy 😊

 

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